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Die Herde

Unsere Kühe leben zusammen mit ihren Kälbern und dem Bullen im Sozialverband der Herde und der Menschen. Hühner laufen zwischen ihnen hin und her, picken im Mist die Fliegenlarven, schlafen in Bäumen, verkünden uns ihre Legeleistungen und ziehen als stolze Mütter ihre Küken gross.

Die Kühe fressen hauptsächlich Gras, Heu, Stroh und Laub. Dadurch werden sie da gefordert, wo sie Spezialisten sind, in der sorgfältigen Überwindung und Verwandlung von Rauhfutter in Eiweisse. Würden wir ihnen gleich eiweisshaltiges Kraftfutter oder Silage geben, hätten wir mehr Milch, aber das Kuhwesen wäre im wahrsten Sinne des Wortes sauer, weil es sich nicht voll einbringen kann, der ausgefeilte Verdauungstrakt verkümmert, der Durchgang der Substanzen ist schnell, im Durchfall zeigt sich die fehlende Form. Und der Mist verlöre damit an Qualität für die Bodenstruktur. Die Rinder sind besonders für aride Klimate von Bedeutung, da sie als wandelnder Bodenaktivator-Spender Trockenperioden mit ihrem kraftvollen Mikrobenleben überbrücken. Zurück zum Artikel

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